
Orthopädische Rehabilitation (Cyriax, Sohier)
Die Cyriax-Methode ist eine manuelle Therapieform, mit der man auf selektive Weise Sehnen-, Bänder- oder Muskelläsionen behandeln kann.
Die Sohier-Methode (nach dem belgischen Kinesitherapeuten) umfasst Techniken, wie durch manuelle Lockerung der Gelenke die Beweglichkeit hergestellt werden kann. Es handelt sich um eine analytische Methode, die sehr sanft und progressiv ist. Diese Technik eignet sich vorzugsweise für Hüfte, Schultern und Wirbelsäule.
Rehabilitation der Hand
Diese Reha-Maßnahme zielt im Wesentlichen darauf ab, Deformationen der Hand, wie sie durch eine traumatische Erkrankung oder einen chirurgischen Eingriff entstehen können, vorzubeugen, zu stoppen oder sogar zu verbessern. Diese Behandlungsmethode ist bei verschiedenen Erkrankungen indiziert, wie beispielsweise :
- Traumatische Läsionen (Frakturen, Verstauchungen, Sehnenrisse)
- Amputation, Reimplantation
- Dupuytrensche Kontraktur
- Algoneurodystrophie (Sudeck-Syndrom)
- Neurologische bzw. rheumatische Erkankungen der Hand
- Tenolyse, Arthrolyse
- Wiedererlangung der Sensibilität
- Narbenbildung
- Arthralgie (Gelenkschmerzen)
- ...
Vestibulo-Rehabilitation
Diese Rehabilitationsmaßnahme beschäftigt sich mit verschiedenen Arten von Störungen, wie vestibuläre und Gleichgewichtsprobleme und Schwindel. Mit Hilfe von speziellem Material versucht der Kinesitherapeut, die vestibuläre Kompensation zu beschleunigen und einen durch propriozeptive bzw. visuelle Afferenzen einen Ersatz zu schaffen.
Die Vestibulo-Rehabilitation muss vom behandelnden Arzt verordnet werden (Kennziffer ZK58)
Urogynäkologische Rehabilitation
Ziel der urogynäkologischen Rehabilitation ist die Kräftigung der Damm-Muskulatur. Sie verläuft in zwei unterschiedlichen Phasen. Die eine, das so genannte Bio-Feedback, besteht aus der aktiven Arbeitsphase des Patienten. Die andere besteht aus einer passiven Reha-Arbeit, der Elektrostimulation.
Diese Behandlungsmethode ist bei verschiedenen Erkrankungen indiziert, wie beispielsweise :
- Harninkontinenz bei Belastung
- Instabile Blase
- Misch-Inkontinenz
- Post-partum (Zustand der Mutter nach einer Geburt)
- Prolaps eines Beckenorgans (Blase, Gebärmutter, Rektum)
Die urogynäkologische Rehabilitation muss vom behandelnden Arzt verordnet werden (Kennziffer ZK81)
Becken-Rehabilitation für Männer
Ziel der Becken- Rehabilitation für Männer ist die Kräftigung der Damm-Muskulatur. Sie verläuft in zwei unterschiedlichen Phasen. Die eine, das so genannte Bio-Feedback, besteht aus der aktiven Arbeitsphase des Patienten. Die andere besteht aus einer passiven Reha-Arbeit, der Elektrostimulation.
Diese Behandlungsmethode ist bei verschiedenen Erkrankungen indiziert, wie beispielsweise :
- Harninkontinenz bei Männern als Folge einer Prostata-Exhairese, einer Operation im Harnleiter-Beckenbereich oder eines chirurgischen Eingriffs im unteren Darmtrakt
- Stuhlinkontinenz, Verstopfung.
Kennziffer 2K83
Rehabilitationsbehandlungen im Wasser
Die Reha-Behandlung im Wasser erfolgt in einem Schwimmbecken mit 34° C warmem Thermalwasser. Die teilweise Entlastung im Wasser zusammen mit der schmerzstillenden und entspannenden Wirkung der Wärme und der besonderen Heilwirkung des Thermalwassers ermöglichen einen frühzeitigen Beginn der Pflegebehandlung.
